Willkommen im Gasthaus Gottes
Sechs Tage Arbeit,
sechs Tage Alltag,
Alltag mit seiner Fülle von Eindrücken,
Alltag mit seiner Unruhe und Geschäftigkeit,
Alltag mit seinen Begegnungen und Abschieden,
Alltag mit seinen Längen und seiner Einsamkeit.
Nach sechs Tagen Alltag kehren wir ein
in eine Wohnung, die uns birgt,
in ein Haus, das uns schützt,
in einen Raum, in dem wir anderen begegnen,
in eine Oase für unseren Hunger und unseren Durst,
in eine Herberge für unsere Müdigkeit.
Nach sechs Tagen Alltag kehren wir ein in Gottes Haus,
in sein gastliches Haus,
in das Gasthaus Gottes:
Das Gasthaus Gottes ist offen,
hat einen Platz für jedes Wesen,
wärmt und stärkt,
lässt ausruhen und beschützt.
Im Gasthaus Gottes treffen wir andere Menschen.
Nach sechs Tagen Alltag kehren wir ein
in das Gasthaus Gottes
und sind willkommen,
so als hätte man schon auf uns gewartet
Es ist alles hergerichtet
für jeden und jede von uns,
so verschieden wir auch sind.
Nach sechs Tagen Arbeit kehren wir ein
in das Gasthaus Gottes
Halten inne und erinnern uns:
Am siebten Tag hat Gott die Ruhe geschaffen.
Ohne Ruhe wäre bald die Schöpfung erschöpft.
Am ersten Tag der Woche kehren wir ein
in das Gasthaus Gottes,
halten inne und erinnern uns:
Dieser Tag war und ist ein besonderer Tag:
Jesus ist auferstanden.
So glauben wir und feiern wir
im Namen Gottes,
im Namen Jesu
und im Namen des guten Geistes,
der Gott und Jesus und uns zusammenführt.




